Streik-Hochburg Bielefeld - zweiter Warnstreik im öffentlichen Dienst
- 22.Mär 12, 10:11
- Permalink | 0 Kommentare | kommentieren
In Bielefeld demonstrierten gestern rund 7.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aus Ostwestfalen-Lippe und dem Münsterland für höhere Löhne, eine unbefristete Übernahme der Azubis und eine Übernahme der Fahrtkosten der Azubis zur Berufsschule. Die ver.di Campus Bielefeld machte ihre Solidarität deutlich und war im Bielefelder Jugend-Block ganz vorne mit dabei!
Insgesamt legten gestern etwa 71.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit in kommunalen Einrichtungen nieder.
Bei diesem zweiten Warnstreik handelt es sich um ein letztes Warnsiegel der Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst. Sollte es in der kommenden Verhandlungsrunde zu keinem akzeptablen Ergebnis aus Sicht der Gewerkschaften kommen, folgt eine Urabstimmung über einen dann unbefristeten Arbeitskampf. Dass die Beschäftigten zu diesem bereit sind, haben sie gestern deutlich gezeigt.

Insgesamt legten gestern etwa 71.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen ihre Arbeit in kommunalen Einrichtungen nieder.
Bei diesem zweiten Warnstreik handelt es sich um ein letztes Warnsiegel der Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst. Sollte es in der kommenden Verhandlungsrunde zu keinem akzeptablen Ergebnis aus Sicht der Gewerkschaften kommen, folgt eine Urabstimmung über einen dann unbefristeten Arbeitskampf. Dass die Beschäftigten zu diesem bereit sind, haben sie gestern deutlich gezeigt.

Hinzu kommt, dass die Misere in fast allen Krankenhäusern von den politischen Entschei-dungsträgern in den vergangen Jahren bewusst herbeigeführt worden ist. Den Kranken-häusern sind als sogenannter Sanierungsbeitrag für reiche Krankenkassen Millionen vor-enthalten worden. Das 2008 gemachte politische Versprechen, die Krankenhausfinanzie-rung ab 2012 an einen „Krankenhauswarenkorb“ anzubinden wurde gebrochen.