look back in anger
- 28.Mai 12, 20:07
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Ein Arbeitsunfall ist ärgerlich, speziell wenn es sich um einen Wegeunfall handelt und man sich dabei einen Ast ins Auge rammt. Dann kann nämlich schon mal die Hornhaut angekratzt sein.
Und für die, die sich darunter nichts vorstellen können: Das tut richtig weh.
Richtig ärgerlich ist es, wenn man dann für längere Zeit in seinem studentischen Beschäftigungsverhältnis ausfällt. Selbst wenn man dort seit Jahren arbeitet und nie wirklich krank war, könnte nämlich die Geschäftsführung auf den Gedanken kommen, dass "Lohnfortzahlung im Krankheitsfall" eine völlig unverständliche Anreihung von beliebigen Buchstaben in Suaheli ist. Kurz und knapp: In den drei Wochen, in denen ich nicht arbeiten konnte, bin ich nur deshalb nicht verhungert, weil Freundinnen und Freunde mich durchgefüttert haben. Eigentlich unfassbar.
Als das den anderen Beschäftigten klar wurde, führte ein kleiner Aufstand dazu, dass die Geschäftsführung danach über Nacht des Suaheli mächtig wurde. Sogar bezahlter Urlaub war danach im Gespräch und wurde gnadenvoll gewährt.
Allerdings war das dann das Ende der zuvor versprochenen Gehaltserhöhung, da der eigentlich gesetzlich geregelte Urlaub "schließlich de facto schon eine Erhöhung" war.
Das konnte natürlich auf Dauer nicht gut gehen. Nach dem Versuch der Geschäftsführung, mit einer Änderungskündigung weitere Verschlechterungen zu erzwingen, war es dann doch leichter als gedacht die langjährige Wirkungsstätte zu verlassen. Und woanders etwas Besseres zu finden.
Und für die, die sich darunter nichts vorstellen können: Das tut richtig weh.
Richtig ärgerlich ist es, wenn man dann für längere Zeit in seinem studentischen Beschäftigungsverhältnis ausfällt. Selbst wenn man dort seit Jahren arbeitet und nie wirklich krank war, könnte nämlich die Geschäftsführung auf den Gedanken kommen, dass "Lohnfortzahlung im Krankheitsfall" eine völlig unverständliche Anreihung von beliebigen Buchstaben in Suaheli ist. Kurz und knapp: In den drei Wochen, in denen ich nicht arbeiten konnte, bin ich nur deshalb nicht verhungert, weil Freundinnen und Freunde mich durchgefüttert haben. Eigentlich unfassbar.
Als das den anderen Beschäftigten klar wurde, führte ein kleiner Aufstand dazu, dass die Geschäftsführung danach über Nacht des Suaheli mächtig wurde. Sogar bezahlter Urlaub war danach im Gespräch und wurde gnadenvoll gewährt.
Allerdings war das dann das Ende der zuvor versprochenen Gehaltserhöhung, da der eigentlich gesetzlich geregelte Urlaub "schließlich de facto schon eine Erhöhung" war.
Das konnte natürlich auf Dauer nicht gut gehen. Nach dem Versuch der Geschäftsführung, mit einer Änderungskündigung weitere Verschlechterungen zu erzwingen, war es dann doch leichter als gedacht die langjährige Wirkungsstätte zu verlassen. Und woanders etwas Besseres zu finden.